Monika Hermes

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Manuelle Therapie

 

Manuelle Therapie ist eine untersuchungs- und Behandlungstechnik, die sich mit dem Auffinden und Behandeln von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat befasst.

 

Die Ursache der Beschwerden liegt häufig in einem Missverhältnis zwischen Belastbarkeit und Belastung.

Somit soll die Behandlung dieses Missverhältnis beheben und das physiologische Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und neutralen Strukturen wieder herstellen.

 

Dazu werden sowohl passive, mobilisierende Techniken durch den Therapeuten als auch aktive Übungen des Patienten zur Kräftigung und Stabilisation oder Eigenmobilisation zum Einsatz kommen.

Der Patient erhält zusätzlich eine Anleitung zu Eigenübungen, welche die Arbeit des Manualtherapeuten unterstützen sollen.

 

Manuelle Therapie hilft gegen Nackenschmerzen schneller und kostet weniger als eine Physiotherapie oder eine Behandlung bei einem Allgemeinarzt. Das berichten niederländische Mediziner im Fachmagazin „British Medical Journal.

 

Die schnellste Linderung bei diesen Beschwerden bringen Behandlungen von Manualtherapeuten an der Wirbelsäule und anderen Körperpatien mit einer speziellen Massage, einer sogenannten Mobilisation. Das fanden die Wissenschaftler um Ingeborg Korthals- de Bos vom Medizinischen Zentrum der Universität Amsterdam heraus, indem sie verschiedene Behandlungen bei 183 Patienten mit Nackenschmerzen miteinander verglichen. Eine Physiotherapie mit Dehnübungen oder Tipps zur Körperhaltung und Medikamente vom Arzt linderten die Nackenschmerzen vergleichsweise langsam.

 

Nach einjähriger Behandlung jedoch zeigten alle drei Methoden die gleiche Wirkung, fanden die Mediziner. Dabei kostete eine manuelle Therapie nur ein Drittel so viel wie eine Physiotherapie oder eine Behandlung bei Allgemeinpraktiker.